700 Euro bei 1822direkt, 1.000 Euro bei ING
Beim aktuellen GiroDirekt der 1822direkt gelten 700 Euro monatlicher Geldeingang oder die vorgesehene Neukundenbefreiung unter 30 Jahren. Bei ING sind es 1.000 Euro oder ein Alter unter 28. Beide nennen ohne Befreiung 4,90 Euro monatlich, unterscheiden sich aber im Kartenumfang.
Die passende Karte verändert den Vergleich
1822direkt setzt beim GiroDirekt auf die girocard mit V PAY. Eine Kreditkarte ist eine gesonderte Wahl mit eigenen Bedingungen. ING enthält eine Visa Debitkarte und verlangt für die optional bestellte girocard 1,49 Euro im Monat. Wer ausschließlich bei Händlern einkauft, die Visa Debit annehmen, hat andere Zusatzkosten als jemand, der unbedingt eine girocard möchte.
| Vergleichspunkt | 1822direkt GiroDirekt | ING Girokonto |
|---|---|---|
| Gebührenfreier Monatseingang | 700 Euro | 1.000 Euro |
| Altersausnahme | Neukunden unter 30 nach Bedingungen | Unter 28 Jahren |
| Grundpreis ohne Befreiung | 4,90 Euro monatlich | 4,90 Euro monatlich |
| Karte im Fokus | girocard | Visa Debitkarte |
| girocard-Kosten | Im aktuellen GiroDirekt ohne eigenen Kartenpreis | Optional 1,49 Euro monatlich |
| Bankmodell | Direktangebot der Frankfurter Sparkasse | Direktbank mit digitalem Kontozugang |
Beispiel für eine Person mit 900 Euro im Monat
Bei 32 Jahren und 900 Euro qualifizierendem monatlichem Geldeingang kann die 1822direkt-Bedingung erfüllt sein. Bei ING reicht diese Summe nicht für die aktuelle Eingangsschwelle; zwölf Monate Grundpreis wären 58,80 Euro. Wird zusätzlich die ING girocard benötigt, kommen 17,88 Euro hinzu. Bei einer 25-jährigen Person können dagegen die jeweiligen Altersausnahmen greifen. Deshalb sollte ein Vergleich das Alter nicht stillschweigend ausblenden.
Sparkassenbezug bedeutet keinen bundesweiten Gratis-Schalter
1822direkt gehört zur Frankfurter Sparkasse, ist aber kein Freibrief für kostenlose Einzahlungen an der Kasse jeder Sparkasse. Ebenso sind alte Bargeldkontingente früherer Kontomodelle nicht automatisch auf GiroDirekt übertragbar. Für das eigene Konto muss feststehen, welche Automaten mit welcher Karte genutzt werden und ob Einzahlungen, Münzen oder beleghafte Aufträge möglich und kostenpflichtig sind.
Sparen und Zahlungsverkehr getrennt entscheiden
Beide Anbieter haben ergänzende Sparprodukte. Ein Tagesgeldzins ist variabel oder als Neukundenaktion begrenzt; er ändert die Girokontogebühren nicht dauerhaft. Für einen sauberen Vergleich berechnen Sie die Kontokosten mit Ihren Zahlungen und die Zinserträge mit demselben Anlagebetrag über denselben Zeitraum. Ein Kombiangebot ist nur dann günstig, wenn beide Produktteile zu Ihnen passen.
Die Entscheidung lässt sich so auf drei Punkte reduzieren: ausreichender Eingang oder Altersbefreiung, passende Karte und erreichbare Bargeldwege. Wenn keiner der beiden Ansätze passt, liefert der Vergleich ohne Mindestgeldeingang eine andere Auswahl.
Das Alter nicht nur beim ersten Monat betrachten
Wer mit 27 eröffnet, kann zunächst von einer altersabhängigen Befreiung profitieren. Für einen verlässlichen Zweijahresvergleich muss aber auch der Geburtstag betrachtet werden, an dem die jeweilige Ausnahme endet. Danach wird die reguläre Eingangsregel wichtig. Ein höherer Monatseingang kann später erreichbar sein, darf aber nicht schon heute als garantiertes Einkommen angenommen werden. Der Vergleich ab 30 Jahren behandelt solche Übergänge.
Technische Anforderungen nicht nach dem Banknamen vermuten
Banking-App, PC-Zugang und TAN-Verfahren haben jeweils eigene Voraussetzungen. Ein Konto mit Sparkassenbezug bietet nicht automatisch genau dieselbe Finanzsoftware-Schnittstelle wie Ihre frühere Sparkasse. Bei ING beschreibt die FinTS-Hilfe derzeit einen lesenden Funktionsumfang mit Saldo, Umsätzen und Depotdaten. Wenn Überweisungen aus einer Finanzsoftware nötig sind, muss diese Funktion eigens geklärt werden. Dazu liefert der FinTS-/HBCI-Ratgeber konkrete Prüfpunkte.
Nach der Auswahl sollten Sie die erste Karte und den Zugang abwarten, bevor das alte Konto geschlossen wird. Ein Onlineantrag in wenigen Minuten sagt nicht, dass Kartenpost und sämtliche Aktivierungen am selben Tag abgeschlossen sind. Gerade bei Miete und Gehalt verhindert ein kontrollierter Übergang eine vermeidbare Zahlungslücke.
Fragen zu ING oder 1822direkt: Welches Girokonto passt zu Ihren Eingängen?
Welche Bank ist bei 900 Euro Eingang kostenlos: ING oder 1822direkt?
Beim aktuellen 1822direkt GiroDirekt reichen 700 Euro qualifizierender Monatseingang. Bei ING genügen 900 Euro nicht für die Eingangsbefreiung; dort können 1.000 Euro oder die Altersbefreiung unter 28 maßgeblich sein.
Gibt es bei 1822direkt und ING dieselbe kostenlose Karte?
1822direkt GiroDirekt enthält nach dem aktuellen Modell die girocard. ING enthält eine Visa Debitkarte und bietet die girocard gegen 1,49 Euro monatlich an.
Gelten die Altersgrenzen bei ING und 1822direkt gleich?
ING nennt eine Altersbefreiung unter 28, das aktuelle 1822direkt-Neukundenangebot unter 30. Die weiteren Bedingungen des jeweiligen Girokontos gelten zusätzlich.