Kostenlos ist hier an einen hohen Eingang gebunden

Das PrivatKonto Premium der Frankfurter Sparkasse hat bei mindestens 5.000 Euro monatlichem Geldeingang einen Grundpreis von 0 Euro. Ohne diese Voraussetzung kostet es 12,90 Euro monatlich. Interne Überträge von anderen eigenen Konten bei derselben Sparkasse zählen nicht als Geldeingang.

Premium mit anderen Frankfurter Kontomodellen vergleichen

Die Frankfurter Sparkasse bietet persönliche Betreuung, Online-Banking und unterschiedliche Kontopakete. Das PrivatKonto Premium ist nur eines davon. Für einen niedrigeren Eingang kann ein anderes Paket besser passen, auch wenn es nicht mit 0 Euro beworben wird. Die richtige Entscheidung hängt von Karten, Bargeldvorgängen und Servicewünschen ab. Eine hohe Einkommensschwelle sollte nicht allein deshalb akzeptiert werden, weil die Bank in der Nähe liegt.

LeistungPrivatKonto Premium
Grundpreis bei mindestens 5.000 Euro Monatseingang0 Euro
Grundpreis unter der Schwelle12,90 Euro im Monat
Online-Überweisungen und DaueraufträgeIm vorgesehenen Leistungsumfang enthalten
Beleghafte Aufträge/telefonische ServiceaufträgeJe nach Vorgang 2 Euro nach Konditionsübersicht
Kreditkarte Standard18 Euro jährlich
BargeldeinzahlungEigene Automaten und Filialen für Banknoten nach Paketumfang; Münzen gesondert

Was die 5.000-Euro-Grenze jährlich bedeutet

Wer die Bedingung das ganze Jahr nicht erfüllt, zahlt rechnerisch 154,80 Euro für die Kontoführung. Eine zusätzliche Standard-Kreditkarte zu 18 Euro erhöht die Summe auf 172,80 Euro. Papieraufträge und andere Extras kommen gegebenenfalls hinzu. Für Kunden, die die Eingangsbedingung zuverlässig erfüllen und die enthaltenen Leistungen benötigen, kann sich ein anderes Bild ergeben.

Die monatliche Schwelle lässt sich nicht allein durch ein hohes Guthaben ersetzen. Ebenso sind Überträge zwischen eigenen Konten innerhalb der Frankfurter Sparkasse ausdrücklich nicht als qualifizierender Eingang zu behandeln. Bei schwankenden Einnahmen sollte der konkrete Prüfzeitraum vor dem Wechsel klar sein.

Sparkassen-Card und Kreditkarte erfüllen verschiedene Aufgaben

Die Sparkassen-Card ist eine Debitkarte. Die separat angebotenen Mastercard- oder Visa-Kreditkarten sind davon zu unterscheiden. Eine Karte mit internationalem Zusatzlogo kann mehr Einsatzmöglichkeiten haben, ohne dadurch zur Kreditkarte mit monatlicher Sammelabrechnung zu werden. Für Reisen vergleichen Sie Bargeldentgelte, Fremdwährungen und die Annahme der Karte am konkreten Zielort.

Filialservice bewusst bezahlen

Ein persönlicher Ansprechpartner und Einzahlmöglichkeiten können für einen Haushalt wichtiger sein als der niedrigste Grundpreis. Prüfen Sie aber, welche Vorgänge an der Kasse, telefonisch oder auf Papier tatsächlich inklusive sind. Das Angebot einer Filiale bedeutet nicht automatisch kostenlose Bedienung für jeden Auftrag. Der Kontovergleich stellt dieser Nutzung auch Direktbankkonten gegenüber; die hier beschriebenen Frankfurter Konditionen gelten nicht für jede andere Sparkasse.

Ein hoher Zahlungseingang ist nicht automatisch ein höheres Gehalt

Die Frankfurter Premiumbedingung nennt einen monatlichen Geldeingang von 5.000 Euro. Welche Zahlungen zusammengezählt werden, ist nach der konkreten Regel zu beurteilen; ausgeschlossen sind die genannten internen Eigenüberträge. Wenn das Konto aus zwei Haushaltsgehältern finanziert werden soll, muss zugleich die gewünschte Inhaberschaft passen. Ein Konto mit einer Vollmacht ist nicht dasselbe wie ein Gemeinschaftskonto für zwei Personen.

Serviceauftrag trotz Premium-Grundpreisfreiheit

Auch bei erfüllter 5.000-Euro-Bedingung können einzelne Aufträge entgeltpflichtig sein. Vier belegte Aufträge zu jeweils 2 Euro ergeben 8 Euro Zusatzkosten in einem Monat. Wer denselben Zahlungsbedarf im erlaubten Onlineverfahren ausführt, hat eine andere Rechnung. Die Grundpreisfreiheit sollte deshalb nicht als unbegrenztes Kassen- oder Telefonpaket interpretiert werden. Der elektronische oder persönliche Ausführungsweg ist selbst ein Preismerkmal.

Für Familien mit Kindern kann das kostenfreie mitwachsende Konto der Sparkasse einen ganz anderen Bedarf abdecken. Es darf nicht mit den Erwachsenenkonditionen des Premiumkontos vermischt werden; dazu gibt es den Ratgeber zum Sparkassen-Kinderkonto. Für höhere Guthaben ist außerdem die gesetzliche Sicherung nach rechtlicher Bank maßgeblich. Ein hoher Geldeingang schafft keine zusätzliche Einlagenschutzgrenze und ersetzt keine getrennte Anlageentscheidung.

Frankfurter Sparkasse: PAYBACK und S-Vorteilswelt zum Girokonto

Mit einem privaten Girokonto können Kundinnen und Kunden ab 16 Jahren die S-Vorteilswelt nutzen. Nach Registrierung und Verknüpfung der Sparkassen-Card mit PAYBACK lassen sich bei teilnehmenden regionalen Partnern sowie ausgewählten Reise- und Ticketangeboten Punkte sammeln. Die Angebote richten sich teilweise nach dem Kontomodell. Daraus entsteht kein fester Cashback-Prozentsatz auf sämtliche Kartenzahlungen und auch keine automatisch ausgezahlte Kontoeröffnungsprämie. Zusätzliche Coupons müssen vor dem jeweiligen Einkauf aktiviert werden.

Kreditkarte beim Privatkonto Premium gesondert kalkulieren

Die Standard-Kreditkarte kostet 18 Euro im Jahr. Eine Gold-Kreditkarte wird im ersten Jahr beitragsfrei angeboten; anschließend sind grundsätzlich 60 Euro jährlich vorgesehen. Der Gold-Preis setzt voraus, dass die Standardkarte nicht zugleich als Hauptkarte genutzt wird. Die mögliche Befreiung vom monatlichen Premium-Kontopreis ab 5.000 Euro relevantem Geldeingang ist davon unabhängig: Eine kostenlose Kontoführung macht eine gesondert bepreiste Kreditkarte nicht dauerhaft kostenlos.

Fragen zu Frankfurter Sparkasse: Kontopreise und die 5.000-Euro-Bedingung

Wann ist das Girokonto der Frankfurter Sparkasse kostenlos?

Beim PrivatKonto Premium der Frankfurter Sparkasse entfällt der Grundpreis bei mindestens 5.000 Euro monatlichem Geldeingang. Andere Frankfurter Sparkassenkonten und Jugendmodelle besitzen eigene Bedingungen.

Zählen Eigenüberträge für das Frankfurter Sparkassen Premiumkonto?

Überträge von anderen eigenen Konten bei der Frankfurter Sparkasse zählen beim PrivatKonto Premium nicht als qualifizierender Geldeingang.

Ist beim PrivatKonto Premium der Frankfurter Sparkasse jede Kreditkarte kostenlos?

Die Frankfurter Sparkasse nennt beim PrivatKonto Premium für eine Standard-Kreditkarte 18 Euro jährlich. Die enthaltene Debitkarte und separat angebotene Kreditkarten müssen im Kostenvergleich getrennt werden.

Gibt es beim Girokonto der Frankfurter Sparkasse Cashback?

Über die S-Vorteilswelt und die mit PAYBACK verknüpfte Sparkassen-Card sind partnerabhängige Punkte möglich. Es gibt keinen einheitlichen Rückvergütungssatz auf alle Kartenzahlungen. Privatkunden können das Programm ab 16 Jahren nutzen.